Freitag, 27. Dezember 2013

Comics im Klassenzimmer

Wir sind nicht die einzigen, die mit unserem Sachcomic und zugehörigen Lehrerhandreichungen den Schulunterricht unterstützen wollen.  Mathematiklehrer und Comic-Autor Gene Yang ist hier besonders vorbildlich. So schrieb er z.B. einen Essay zur Verwendung von Comics im Schulunterricht - und der Essay ist selbst ein > Comic (auf Englisch)

Screenshot von Gene Yangs Essay. > hier geht's zum ganzen Essay.


Die Comics in Education-Webseite von Gene Yang: http://www.geneyang.com/comicsedu/.

Comics erobern insgesamt die Wissenschaft und Bildung - nicht nur als Kommunikationsmedium, sondern auch auch als Forschungsobjekt. Ein aktueller Band (> Wissen durch Bilder: Sachcomics als Medien von Bildung und Information) präsentiert die Ergebnisse eines mehrjährigen interdisziplinären Forschungsprojekts. Inhaltverzeichnis und das Einleitungskapitel gibt es als Leseprobe online:  http://www.transcript-verlag.de/ts1983/ts1983.php
(unser WBGU-Comic ist allerdings zu neu, um im obigen Projekt mit eingegangen zu sein. Wir werden die Forschungsergebnisse und Erfahrungen zu unserem Buch aber natürlich ebenfalls veröffentlichen, sobald die entsprechenden Master- und sonstigen Arbeiten dazu abgeschlossen sind).

Und hier noch der Klassiker zur Comic-Theorie von Scott McCloud: "> Comics richtig lesen". Ein ganzes Theoriebuch zu Comics, ebenfalls als Comic gemacht. Gibt's auch > online von der Uni Bielefeld (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaften).

 

Freitag, 6. Dezember 2013

Sprechblasenbildung

Ein schöner Artikel von Lukas Plank zur wachsenden Bedeutung von Wissenschaftscomics findet sich im aktuellen Heft des  österreichischen Magazins PROFIL-Wissen, 4/2013. Auch der WBGU-Transformations-Comic ist kräftig dabei. Auszug aus dem Interview mit Alexandra Hamann:

"... Für Alexandra Hamann beginnt die Zeit der visuellen Vermittlung von Wissenschaft allerdings schon viel früher. Sie hatte die Idee für die grafische Umsetzung des Themas Klimawandel, als sie im Museum für Naturkunde in Berlin alte Kupferstiche des Arztes und Naturforschers Marcus Élieser Bloch in Händen hielt. „Die künstlerischen Abbildungen aus dem 18. Jahrhundert beeindruckten mich so sehr, dass ich das auf eine neue Art wieder ins Leben rufen wollte“, sagt Hamann. Dass sich das Medium Comic ideal eignet, um Wissen zu vermitteln, sei ihr schnell klar gewesen. „Text zwingt dich dazu, abstraktzu denken. Bilder schaffen einen sinnlichen Zugang zur Wissenschaft.“

Auf welche Herausforderung sich Hamann mit der Idee eines Wissenschafts-Comics einließ, wurde ihr erst später bewusst. Einen wissenschaftlichen Inhalt –in ihrem Fall ein umfangreiches Gutachten – in einen Comic zu„übersetzen“, ist alles andere als einfach. Aus mehr als 400 Seiten mussten die wichtigsten Informationen destilliert und verständlich in neun Kapitel mit je elf Comic-Seiten zusammengefasst werden. Außerdem galt es, ein Storyboard zu entwerfen, den Comic also zu skizzieren. Denn die Illustratoren mussten genau wissen, wo sie sich künstlerisch austoben konnten und wo sie sich exakt an Vorlagen zu halten hatten. ..."

> ganzen Artikel lesen

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Lehrerhandreichungen zum Buch nun verfügbar

Aktuell: unsere Lehrerhandreichungen zum Buch (produziert von Claudia Zea-Schmidt und Alexandra Hamann, in Kooperation mit weiteren) sind nun auf dem Bildungsserver des Landes Berlin als Online-Version verfügbar:
http://www.berlin.de/sen/bildung/ganzheitliche-bildung/globale-entwicklung/  (Lernen in globalen Zusammenhängen. Die große Transformation. Jahrgangsstufen 9 und 10)

Die Handreichungen sind ein offizieller Beitrag zur UN-Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Montag, 18. November 2013

Glückwunsch an die Preisträger / Leserlieblingsbuch Trafo-Comic

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger für die verschiedenen Kategorien zum Wissensbuch des Jahres 2013!! Diese sind soeben von Bild der Wissenschaft veröffentlicht worden. Der WBGU-Transformationscomic war ja in der Kategorie "Überraschung" nominiert, was uns sehr freut und selbst schon eine schöne Auszeichnung ist. Gewonnen hat in dieser Kategorie "Das Tier in Dir" von Axel Wagner. Herzliche Gratulation!

Update vom 19.11.2013:  Soeben im neuen Heft von Bild der Wissenschaft entdeckt: der WBGU-Transformationscomic ist das Leser-Lieblingsbuch des Jahres (Wissensbüchern, Kategorie Überraschung).

Besten Dank an an alle Leserinnen und Leser, die bei der öffentlichen "12. Stimme" für uns gestimmt haben!!

Die Leserlieblingsbücher des Jahres 2013 in den jeweiligen Kategorien, aus bdw 12/2013


Die > Siegerliste für alle Kategorien.

Die > Liste der Nominierungen in allen Kategorien


Mittwoch, 6. November 2013

Neue Pressestimmencollage



Wir haben unsere Collage von Medienberichten aktualisiert. Allerdings sind längst nicht alle Berichte und Rezensionen hier versammelt.

> ausgewählte Pressestimmen
> Gesamtverzeichnis der (uns bekannten) Medienberichte

Sonntag, 3. November 2013

Fernsehhinweis: Vortrag zur großen Transformation auf BR alpha und in ARD-Mediathek

Auf den Münchner Wissenschaftstagen 2012 hielt Transformationscomic-Mitherausgeber und damaliges WBGU-Mitglied Reinhold Leinfelder den abschließenden Vortrag.
Sein Thema war  "Die Große Transformation zur Nachhaltigkeit als Antwort auf den Klimawandel und globale Krisen", also gleichsam das Thema des entsprechenden Transformationsgutachtens  2011 des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU).

Er verwendete dabei in größerem Umfang bereits Abbildungen aus dem (damals noch nicht erschienenen) Comic, um dessen Eignung zur Erläuterung komplexer Sachverhalte zu erproben.



BR-Alpha sendet nun in der Reihe alpha Campus-Auditorium die Aufzeichnung dieses Vortrags an folgenden Tagen:
Mi. 6.11.2013, 17:15-17:45
Wh: Do. 7.11.2013, 6:15-6:45
Wh: Sa. 9.11..2013, 12:30-13:00

Der Beitrag ist auch in der ARD-Mediathek online abrufbar (Stand 4.11.2013)

> Nähere Infos gibt es hier.

Die Folien zu diesem Vortrag haben die Münchner Wissenschaftstage auf ihrem Server abgelegt, sie sind für Interessierte (zur ausschließlichen persönlichen Information) > hier als pdf erhältlich.
NEU: Alternativ gibt es die Folien mit Einblendezeiten zur ARD-Mediathek-Version des Vortrags: > hier als pdf erhältlich.

> Hier gibt es noch einen kleinen Hintergrundartikel sowie die weitere Beiträge in der Sendereihe Münchner Wissenschaftstage .



Samstag, 2. November 2013

Rezension im aktuellen Leibniz-Journal

Im aktuellen Journal der Leibniz-Gemeinschaft, Leibniz 3/2013 findet sich eine weitere Rezension des Transformations-Comics:

zum Vergrößern auf Bild klicken

Das Heft steht ansonsten ganz im Schwerpunkt "Meere in Not" und kann > hier gelesen werden oder als > pdf geladen werden.

Freitag, 11. Oktober 2013

Umweltbundesamt empfiehlt WBGU-Comic

Wir freuen uns, dass unser Klima-Comic anlässlich des Erscheinens des Berichts des Weltklimarats (IPCC) wieder von etlichen weiteren Instituten und Behörden hervorgehoben wird, so z.B. auch vom Umweltbundesamt. Hier die Meldung vom 27. September 2013:  "Wissenschaftliche Berichte erreichen meistens nur einen kleinen Leserkreis. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) geht nun einen anderen Weg. Er gibt sein Gutachten zum Klimawandel von 2011 als Comic heraus. ..." (weiterlesen)

PS: auf unserer Facebook-Seite gibt es viele Berichte zum aktuellen IPCC-Bericht: www.facebook.com/trafocomic

Montag, 16. September 2013

Bitte mitmachen: Endspurt zur Leserumfrage (noch bis 3.11.2013)

Endspurt zur Leserumfrage (noch bis 3.11.2013)


Der WBGU-Comic "Die Große Transformation" ist in ein wissenschaftliches Kommunikationsprojekt eingebettet. Helfen Sie uns, zu untersuchen, ob sich das Comic-Format zur Vermittlung komplexer Zukunftsthemen eignet und was wir verbessern können, indem Sie sich an unserer anonymen Leserumfrage beteiligen. Das wissenschaftliche Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt und ist an der Freien Universität Berlin (Leitung Prof. Dr. Reinhold Leinfelder) angesiedelt. Ihre Daten werden ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken, nicht zu Marketingzwecken verwendet. Die Beantwortung der Umfrage dauert etwa 15 Minuten. Vielen Dank!


> Nähere Erläuterungen zum Forschungsprojekt.
Bei Fragen können Sie uns unter evaluierung(at)die-grosse-transformation.de kontaktieren (Dipl.Biol. Anneli Poch, FU, Prof. Dr. Reinhold Leinfelder, FU)


> Hier geht es zur online-Umfrage (offen bis 3.11.2013)
> zusätzlich oder alternativ können Sie Ihr persönliches Feedback auch schicken an:   
   evaluierung(at)die-grosse-transformation.de

Freitag, 13. September 2013

21 Jahre später - höchste Zeit was zu tun!

Das Mädchen, welches für sechs Minuten die Welt zum Schweigen brachte.


Die Rede von Severn Suzuki 1992 auf dem UN-Earth Summit. Severn Suzuki gründete als neunjährige die Umweltorganisation "Eco", in deren Namen sie 1992 vor der UNO-Vollversammlung in Rio de Janeiro sprach.



21 Jahre später wirkt die Rede umso bedrückender und hoffentlich aufrüttelnder. Vielleicht hilft sie den Unentschlossenen, zur Wahl zu gehen und dabei darauf zu achten, welche Parteien auch Zukunftsverantwortung übernehmen?

Freitag, 23. August 2013

Vielen Dank für Ihre Abstimmung!


Die öffentliche Abstimmung zur "12. Stimme" für das Wissensbuch des Jahres 2013 ist zu Ende. Wir bedanken uns für Ihre Beteiligung und freuen uns nun auf die Juryauswahl im Herbst.

http://facebook.com/trafocomic
Übrigens: Haben Sie schon mal auf unserer Facebook-Seite zum Buch vorbeigeschaut? Dort finden Sie laufend aktuelle Artikel rund um das Thema Klima, Umwelt, Anthropozän und Nachhaltigkeit, die von uns, aber auch von den Fans unserer Seiten gepostet werden (siehe newsfeed dort). Auch im Sommerloch bleibt es dort also durch unsere Fans aktiv und aktuell. Und über neue Facebook-Fans sowie Likes für unsere Beiträge freuen wir uns natürlich ebenso.

Dienstag, 13. August 2013

Aktuell, anspruchsvoll, anregend

"Aktuell, anspruchsvoll, anregend"

Die Rezension des österreichischen Magazins für Kinder- und Jugendliteratur "1000 und 1 Buch" (S. 68, 3/13) war für uns besonders interessant, da sie von einer Spezialistin für Informationscomics (Frau Prof. Dr. Heike Jüngst) geschrieben wurde. Frau Jüngst geht besonders auch auf Stil und Abbildungen des WBGU-Comics ein. 
> Wir können die Rezension nun komplett als pdf zur Verfügung stellen (Dank an das Institut für Jugendliteratur in Wien!)

Samstag, 10. August 2013

Wird der WBGU-Comic Wissensbuch des Jahres? Bitte abstimmen!

Abstimmung nur noch bis zum 20.8.2013 möglich: Der Transformations-Comic wurde als Wissensbuch des Jahres in der Kategorie Überraschung nominiert. Wir freuen uns über Ihre Stimme!

 

Jetzt brauchen wir alle unsere Leserinnen und Leser! Der WBGU-Comic "Die Große Transformation" ist in der Kategorie Überraschung (das Buch, welches ein Thema am originellsten anpackt) für das Wissensbuch des Jahres nominiert worden. Die Liste aller nominierten gibt es unter > diesem Link, seine Stimme kann man per email, Brief oder Postkarte bis zum 20.8. abgeben. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme (und natürlich noch mehr, falls Ihre Wahl auf uns trifft)
.

Es geht auch einfacher: Nach Auskunft von Bild der Wissenschaft (das die Preisvergabe organisiert)  kann auch direkt per Email  ohne Wahlzettel abgestimmt werden.
Falls Sie also ggf. für den WBGU-Comic stimmen wollen, genügt eine Email:
Klicken Sie hierzu einfach auf > diesen Link (bitte Ihren Namen noch vor dem Abschicken eingeben) oder schreiben Sie direkt eine Mail etwa in der nachfolgenden Weise. Bitte natürlich nur einmal abstimmen, sonst sind alle Ihre Stimmen ungültig. Es kann übrigens max. eine Stimme in jeder Kategorie vergeben werden.

Freitag, 9. August 2013

Pressestimmen

Einige Auszüge aus den bisherigen Medienberichten und Rezensionen zum WBGU-Comic:


 

 >>  Gesamtpresseschau, Auszüge nachstehend

24. Juli 2015 "Le Bon Plan - Le Réseau de l'info solidaire": "... Au-delà de l'aspect informatif, les auteurs transmettent leur conviction de la capacité de l'homme à agir positivement sur son environnement. Ils rappellent que les citoyens et le secteur privé ont toujours influencé les politiques et que ce levier est nécessaire afin d'enclencher la vitesse supérieure vers cette Grande transformation nécessaire à l'avenir de l'homme sur terre....">> zur Rezension
 

Juni 2015: BDGest (französisches Bande-Dessinée (=Comic)-Portal)
"... En près de cent cinquante pages (y compris un très utile lexique) de vulgarisation de haut niveau, La Grande Transformation apporte les réponses que beaucoup se posent sur cet important sujet. Oui, tout n'est pas rose, mais il y a de l'espoir !" > mehr


gefunden Jun. 2015: Bücher-Magazin-Redaktion. Auszug:
"
Dies ist eine Ringvorlesung. Die Form der Graphic Novel erweist sich hier als ideal: Experten unterschiedlicher Fachrichtungen - die neun Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) von 2008 bis 2013 - können nicht nur auf allgemein verständlich visualisierte Statistiken verweisen, sondern ihre Zuhörer an die Schauplätze der Vorträge mitnehmen: auf eine Bohrinsel, ins Präkambrium, in die Zukunft. ...
Fünf von fünf Sternen der Redaktion. > mehr



6. März 2015, 19:30 NDR-TV, Schleswig-Holstein Magazin: Ozeanforschung: Mit Comics die Welt verstehen.  >> Mediathek

2. Dez. 2014: Business Vancouver: B.C. MLAs will find "easy to read" climate change comic book under the tree.
"Green Party MLA Andrew Weaver may have been tempted to give his colleagues a lump of coal in their stockings, but he's opted for a lower-emission option. Whether they#ve been naughty or nice, Weaver plans to send all of his fellow MLAs a graphic novel about climate change. The comic book, which is titled The Great Transformation: Climate - Can we beat the heat? ... was produced by the German Advisory Council on Global Change. While Weaver calls the book "easy to read", it is packed with scientific information about climate change and the technologies and policies that could help countries reduce their emissions. ..."

https://www.biv.com/article/2014/12/andrew-weavers-christmas-gift-mlas-graphic-novel-a/

United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) / CC-iNet, 2014
http://unfccc.int/cc_inet/cc_inet/six_elements/public_awareness/items/3529.php?displayPool=1572
The Great Transformation: Climate – Will We Get Our Act Together?
Based on a report prepared by the German Advisory Council on Global Change, this comic book aims to showcase how a paradigm shift towards a low carbon economy, sustainable consumption patterns and sustainable lifestyles can be achieved. Through ‘graphic interviews’ nine scientists from different disciplines (climate change, economics, behavioural science among others) explain problems and highlight solutions towards achieving the ‘great transformation’. The comic book is part of a wider research project on communicating complex future issues to the public. It also contains additional educational materials and recommendations for further reading.


Blog für Nachhaltiges Wirtschaften: 12.6.2014... In der Klimadebatte wird häufig eine verständliche Darstellung der Problematik versäumt. Das schöne an diesem Buch ist, dass auf die komplexe Problematik einfach und verständlich hingeführt wird. Danach werden über die Geschichten der verschiedenen Forscher Lösungsansätze vermittelt. Kurze, prägnante Aussagen untermalen die Schwarz-Weiß Comicbilder. Inhalte sind auch:”Wer soll das alles bezahlen?” oder “Auch der Staat ist gefordert”, aber “Die Politik schafft das nicht allein”. 
Trotz Reduktion und Vereinfachung geht der wissenschaftliche Anspruch an keiner Stelle verloren. Für die Vertiefung gibt es auch zahlreiche Literaturempfehlungen und ein umfangreiches Glossar. ..."(> mehr)

Zeitschrift für Umweltrecht 4/2013: Es macht schon wegen der souverän ausbalancierten Schwarz-Weiß-Doppelseiten Spaß, den Comic-Band in die Hand zu nehmen. ....Die Probleme des Anthropozän sind auch im Comic nicht einfacher. .... Es bleibt der Eindruck eines gut gemachten und modernen Lehrbuchs, das neue Zielgruppen erreichen soll und auch erreichen kann.  ....
Insgesamt ist der Comic aber ein packender Schnelldurchlauf, der Lust zum Weiterdenken und Weiterlesen macht. So kann etwa der Hinweis auf die Abschaffung der Sklaverei als Beispiel für eine schwierige, aber gelungene Transformation im Beitrag von Messner (DIE Bonn) im Hauptgutachten des WBGU von 2011 vertieft werden (S. 87-115, 102 f.). Auf eine solche Nutzung ist der Comic-Band mit seinem ausführlichen Quellen-und Literaturteil erkennbar angelegt. Damit bekommt im besten Falle auch das gut 400 Seiten starke und anspruchsvolle Hauptgutachten des WBGU von 2011 (Welt im Wandel -Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation) auf dem Umweg über den Comic-Band noch ein paar engagierte Leser mehr.
(> mehr)

PROFIL-Wissen, 4/2013:  ... Alexandra Hamann ...  hatte die Idee für die grafische Umsetzung des Themas Klimawandel, als sie im Museum für Naturkunde in Berlin alte Kupferstiche des Arztes und Naturforschers Marcus Élieser Bloch in Händen hielt. „Die künstlerischen Abbildungen aus dem 18. Jahrhundert beeindruckten mich so sehr, dass ich das auf eine neue Art wieder ins Leben rufen wollte“, sagt Hamann. Dass sich das Medium Comic ideal eignet, um Wissen zu vermitteln, sei ihr schnell klar gewesen. „Text zwingt dich dazu, abstraktzu denken. Bilder schaffen einen sinnlichen Zugang zur Wissenschaft.“ Auf welche Herausforderung sich Hamann mit der Idee eines Wissenschafts-Comics einließ, wurde ihr erst später bewusst. Einen wissenschaftlichen Inhalt –in ihrem Fall ein umfangreiches Gutachten – in einen Comic zu„übersetzen“, ist alles andere als einfach. Aus mehr als 400 Seiten mussten die wichtigsten Informationen destilliert und verständlich in neun Kapitel mit je elf Comic-Seiten zusammengefasst werden. Außerdem galt es, ein Storyboard zu entwerfen, den Comic also zu skizzieren. Denn die Illustratoren mussten genau wissen, wo sie sich künstlerisch austoben konnten und wo sie sich exakt an Vorlagen zu halten hatten. ..."

ARD alpha-Campus, 6.11.2013: Neun Wissenschaftler des von der Bundesregierung bestellten Wissenschaftlichen Beirats globale Umweltveränderungen (WBGU) propagieren die so genannte "Große Transformation" der heutigen Lebensstile, des Freizeitverhaltens und der Konsumgewohnheiten. Geo- und Klimawissenschaft, Wirtschaft und Technik, Politik und Alltagskultur wirken zusammen, damit die modernen Gesellschaften lernen, den Verbrauch von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und ein nachhaltiges Wirtschaften zu erlernen. Ein allgemeinverständlicher Comicstrip, herausgegeben von Alexandra Hamann, Claudia Zea-Schmid und Reinhold Leinfelder, dem Referenten dieser Sendung, soll dabei helfen. Der Titel: "Die Große Transformation. Klima - Kriegen wir die Kurve?" > mehr


Leibniz-Journal 3/2013, Okt. 2013: Dürren, Waldbrände, Überschwemmungen, Artensterben. Wer die Auswirkungen des Klimawandels betrachtet, könnte leicht fürchten, dass nur mehr Superhelden die Erde retten können. „Die große Transformation. Klima – kriegen wir die Kurve?“ zeigt jedoch, dass diese Aufgabe in den Händen der Wissenschaft weit besser aufgehoben ist. Und zwar auf ungewöhnliche Weise: in Comicform.  ... Dem Comic gelingt das. ... . Die Probleme des Planeten erhalten so ein Gesicht. Zugleich macht das Buch Mut, die Herausforderung Klimawandel anzupacken.

lehrerbibliothek.de  Die große Transformation' ist ein hervorragendes Mittel gerade im Schulunterricht, um ein Bewusstsein für unsere Situation und für die Dringlichkeit der Veränderung unseres Lebensstils zu schaffen, wenn wir die große Umweltkatastrophe verhindern wollen.

Umweltbundesamt, 27.9.2013: "Wissenschaftliche Berichte erreichen meistens nur einen kleinen Leserkreis. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) geht nun einen anderen Weg. Er gibt sein Gutachten zum Klimawandel von 2011 als Comic heraus. Neun Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen nehmen den Leser mit auf eine Reise und erklären Ursachen und Folgen des Klimawandels und zeigen, was eine zukunftsfähige Gesellschaft dagegen tun könnte. Mit dem Comic „Die große Transformation. Klima – Wie kriegen wir die Kurve hin?“ sollen Kinder und Jugendliche für Thema sensibilisiert werden. Denn sie sind diejenigen, die von einer möglichen Klimakrise am meisten betroffen sein werden. Die Publikation ist Teil eines vom Bundesforschungsministerium geförderten Kommunikationsprojektes und ist beim Jacoby & Stuart Verlag erschienen."

International Network University: 27. Sept. 2013,  "... a graphic novel about the consequences of climate change that has now been nominated for the German Science Book of the Year award for 2013...." > entire article


DER TAGESSPIEGEL, 10.8.2013 : ... „Mir war es wichtig, dass die Leser spielerisch an die Probleme der Erde herangeführt werden“, sagt Reinhold Leinfelder. Der Comic solle einerseits unterhalten, aber müsse zugleich wissenschaftlich korrekt sein. Leinfelder ist davon überzeugt, dass sich die Forscher mit ihren Ergebnissen an die gesamte Bevölkerung richten müssen, wenn sich etwas ändern soll. Denn nur wenn jeder Einzelne und alle kommenden Generationen die Auswirkungen des Klimawandels verstünden, könne die Menschheit die Zerstörung der Erde aufhalten. „Deshalb wollen wir jetzt mit dem Comic an Schulen gehen und anregen, dass er im Unterricht gelesen wird.“ In der Öffentlichkeit wurde das Buch bislang sehr positiv aufgenommen: Der mehrfach ausgezeichnete Comic ist als Wissenschaftsbuch 2013 nominiert. .. „Wir müssen also begreifen, dass der Klimawandel alle angeht“, sagt Leinfelder. „Aber der Bremsweg ist lang. Deshalb müssen wir jetzt anfangen, unser Leben zu verändern.“ .... Jetzt fehlt nur noch die Umsetzung“, sagt Leinfelder. Er ist optimistisch: „Wenn jeder seinen Beitrag leistet, können wir die Erderwärmung aufhalten.“ Notwendig sei eine Revolution, wie sie der Mensch in Zeiten der Aufklärung erlebt habe. Damals habe sich das Bewusstsein eingestellt, dass jedes mündige Wesen sein Schicksal selbst in die Hand nehmen könne. „Der Mensch hat bewiesen, dass er zu Änderungen fähig ist. Solch eine Revolution brauchen wir jetzt auch.“ Bis dahin heißt es für den Wissenschaftler: Aufklärungsarbeit leisten und die Menschen vom Klimawandel überzeugen. Mit dem Comic ist ein erster Schritt getan.


Letterata, 3.8.2013: .... Wer sich bis jetzt nur am Rande mit dem Klimawandel beschäftigt hat, dem sei Die große Transformation wärmstens ans Herz gelegt. Hier wird das vielleicht wichtigste Thema unserer Zeit nicht in drögem Polit-Ton in einem unverständlichem Kauderwelsch abgehandelt, sondern in eindrücklichen Bildern und verständlichen Texten für alle nachvollziehbar gemacht.
Die Konsequenzen sind für jeden Menschen nach dieser Lektüre eigentlich offensichtlich: Energiesparen, das Auto stehen lassen, bewusst einkaufen, Ressourcen schonen, der Wegwerfgesellschaft eine Absage erteilen, weniger Fleisch konsumieren, Strom aus erneuerbaren Energie beziehen und, falls man doch viel fliegen oder Auto fahren muss, den eigenen CO2-Ausstoß durch den Kauf von Emissionszertifikaten ausgleichen.
Das sind im Grunde keine allzu großen Opfer, die wir da bringen müssen. Man muss es nur tun und sich seines Handelns bewusst werden. Und wenn jeder seinen kleinen Teil dazu beträgt, ist es womöglich noch nicht zu spät.
Unsere Kinder, Nichten, Neffen, Enkel und alle, die nach uns kommen, hätten dann noch die Chance auf eine einigermaßen intakte Welt und ein Leben, bei dem die elementaren Grundbedürfnisse noch befriedigt werden können. Dafür den eigenen Egoismus einzuschränken sollte eigentlich selbstverständlich sein und uns ganz leicht fallen.

Deutsches Institut für Humor, 1.8.2013: Bericht an die Bundesregierung in Comic-Form. Dieser bebilderte Bericht ist der erste seiner Art und schon allein deswegen ist der Vorstoß in neue Gefilde absolut zu begrüßen. Er richtet sich an Menschen, die den "normalen" Bericht wahrscheinlich niemals lesen würden, an Interessierte der breiten Bevölkerung, aber auch an Schüler und Studenten. ... Der Leser begleitet die Wissenschaftler durch ihren Arbeitsalltag und bekommt so auch etwas von der Welt zu sehen – vom Hörsaal in Zürich, über den Einsteinturm in Potsdam, zur Feldforschung in Panama.
.... Ähnlich wird der unterschiedliche Lebensmittelverbrauch dargestellt: Drei Familien posieren vor der Menge Essen, die sie wöchentlich verbrauchen: im Tschad, in Mexiko, und in Deutschland. Während die erste Familie eine fast beängstigend überschaubare Menge an Nahrung zur Verfügung hat, ist die deutsche Familie hinter ihrem Lebensmittelberg kaum auszumachen. Gleichzeitig wird angeführt, dass jeder Deutsche jährlich 81,6 kg Essen wegwirft. So wird auch thematisiert, was man selbst als einzelner Mensch tun kann... der originellste Vorschlag: Insekten essen. In manchen Ländern der Erde ist dies ja bereits gang und gäbe (80). Und so fragt dann auch ein Erdhörnchen einen Elefanten: "Sag mal, du isst wirklich kein Fleisch? Und du bist sicher, dass dir nichts fehlt?" 

Fluter. Magazin der Bundeszentrale für Politische Bildung.  26.7.2013: .... Der illustrierte Einblick in den Arbeitsalltag der neun Wissenschaftler ist für die Herausgeber Alexandra Hamann, Claudia Zea-Schmidt und Reinhold Leinfelder ein wichtiges Element: "Wir wollten nicht nur Fakten liefern, sondern auch die Menschen hinter den Ergebnissen vorstellen." Ob das Comic so eine "Große Transformation" der Gesellschaft anschieben kann? Das lässt sich nur schwer sagen. Ein spannender und neuartiger Ansatz der Wissenschaftskommunikation ist das Buch aber allemal.

Pop-Zeitschrift, 7.7.2013: .... Hier geht es nicht mehr nur um Selbstbegründung oder die Erzeugung von Transparenz, sondern um die Veränderung der Wahrnehmung von Wissenschaft. Diese Öffentlichkeitsarbeit der Wissenschaft bedient sich zweier Manuale: Zum einen zeigt sie Wissenschaft als gute Praxis: fortschrittlich, dem Wohle der Menschheit dienend. Zum anderen stellt sie sich – wie die Konsumenten selbst – als ethisch sensibel dar. ...

Spektrum der Wissenschaft, Juli 2013: ... ein schöner Versuch, das komplexe Thema des Klimawandels für Zielgruppen aufzubereiten, die sich nicht durch schwer verständliche Artikel quälen wollen. ... gibt die Lektüre einen guten Einblick in die Arbeit der Klimaforscher und ihr Bestreben, das Schlimmste abzuwenden.

Neue Zürcher Zeitung, 30.6.2013:  Diese Form der Vermittlung ist alles andere als verstaubt und als Anstoss für den notwendigen "Wandel in den Köpfen" verdienstvoll.

ProWi-Empfehlung Juni 2013 der EMYS-Jury für Kindersachbücher:  ... Wer diesen Comic gelesen und betrachtet hat, kann in Zukunft auf einem solide fundierten Basiswissen dem gesellschaftlichen Diskurs über dieses Thema folgen und wird hoffentlich auch das eine oder andere bei seiner eigenen Lebensweise überdenken und möglicherweise ändern. Der manchmal allzu gewollte Duktus verhindert, dass eine Emys für diesen Titel verliehen wird. Eine Emys-Empfehlung bekommt dieser Titel dennoch und mit großer Überzeugung der Jury. Er bietet sich auch als Schullektüre für die Mittel- und Oberstufe zu diesem hochaktuellen Thema an.




Mittwoch, 10. Juli 2013

Korallenriffe sind zunehmend sauer

Die Meeresversauerung nimmt dramatisch zu. Neue Forschungsergebnisse visualisieren hierbei auch den Verfall der Korallenriffe, die von der rasch zunehmenden Versauerung besonders stark betroffen sind. Das nachfolgende Video ist in englischer Sprache (via youtube).

Katharine L. Ricke discussing "Risks to coral reefs from ocean carbonate chemistry changes in recent earth system model projections", by K L Ricke, J C Orr, K Schneider and K Caldeira, in Environmental Research Letters 8 (2013):

Mittwoch, 5. Juni 2013

Leitartikel zum WBGU-Comic in Biologie in unserer Zeit

"Neue Wege: WBGU-Gutachten als Comic". Im Leitartikel  der gerade erschienenen Juni-Ausgabe von "Biologie in unserer Zeit" geht es auch um den WBGU-Comic. Wir freuen uns, dass wir damit eine unserer wichtigsten Zielgruppen, Lehrerinnen und Lehrer aus den Biowissenschaften besonders gut erreichen. 

Auszug aus dem Leitartikel: "Alles hängt mit allem zusammen. Geologische mit biologischen Prozessen, Natursphären mit Soziosphären und umgekehrt, und auch das Erdsystem ist systemisch, wie der Begriff ja schon sagt. Das wissen wir zwar alle, und dennoch trennen wir Forschung und Bildung weiterhin nach Disziplinen auf. Interdisziplinäres Arbeiten wird wohl groß geschrieben, de facto aber ist die Zahl interdisziplinärer Graduiertenschulen, Think Tanks (“Denkfabriken”), universitärer Exzellenzprojekte oder auch Schulunterrichtsaktivitäten eher überschaubar; und häufig finden wir eher ein multi- als tatsächlich interdisziplinäres Arbeiten vor. Das geisteswissenschaftliche Zentrum hat dann mal eine Naturwissenschaftlerin als Gast, das naturwissenschaftliche Cluster kooperiert mit einem Sozialwissenschaftler oder macht bei einem Kunstprojekt mit, und an den Schulen baut der Lehrer für Wirtschaft vielleicht etwas über die Klimaproblematik, die Biologielehrerin sogar etwas über Biofuels mit ein. Das sind schöne Anfänge, bei denen wir es aber keineswegs belassen dürfen. Wir benötigen umfassendere Interdisziplinarität und sogar Transdisziplinarität, also das gesellschaftliche Einbinden der Betroffenen. ...... 
> zum ganzen Artikel

> ganzer Artikel in pdf-Version
> Inhalt des gesamten Heftes






Neues WBGU-Gutachten "Menschheitserbe Meere"

Gutachtenübergabe auf der Bundespressekonferenz.
V.l.n.r.: Inge Paulini (Generalsekretärin WBGU), Sabine Schlacke,
Stefan Rahmstorf,  Hans-Joachim Schellnhuber, Reinhold Leinfelder,
Katherina Reiche (Staatssekretärin BMU), Claus Leggewie,
Dirk Messner, Thomas Rachel (Staatssekretär BMBF)
Das neue WBGU-Gutachten wurde heute an die Bundesregierung übergeben: "Welt im Wandel. Menschheitserbe Meere". Der WBGU lässt damit die Große Transformation zu Wasser.

Aus der Presseerklärung des WBGU zum Gutachten:
"Trotz zahlreicher völkerrechtlicher Abkommen und freiwilliger Verpflichtungen werden die Meere nicht nur höher, wärmer und saurer, wie bereits 2006 vom WBGU beschrieben; sie werden auch massiv überfischt, verschmutzt und zunehmend als letzte große Ressourcenquelle der Erde erschlossen und ausgebeutet. Seit 1994, dem Inkrafttreten des UN-Seerechtsübereinkommens (UNCLOS), wird nur ein Teilgebiet als gemeinsames Erbe der Menschheit anerkannt: das Gebiet des Meeresbodens jenseits nationaler Hoheitsbefugnisse mit seinen mineralischen Ressourcen. Den schlechten Zustand der Meere und die absehbare Zunahme von Meeresübernutzung und-verschmutzung nimmt der WBGU jetzt zum Anlass, die bereits Ende der 1960er Jahre in der UN-Generalversammlung vorgetragene Forderung erneut aufzugreifen: Alle Meereszonen mit Ausnahme des Küstenmeeres sollten zum gemeinsamen Erbe der Menschheit erklärt werden. Zudem sollten Bewahrung und nachhaltige Nutzung der Meere ein Leitprojekt der „Großen Transformation“ hin zu einer klimaverträglichen, zukunftsfähigen Gesellschaft sein. Die Notwendigkeit dieser „Großen Transformation“ hat der WBGU bereits 2011 in einem Gutachten begründet. ....
>> zur gesamten Presseerklärung

>> Kurzfassung des Gutachtens sowie Handlungsempfehlungen aus dem Gutachten

>> Interview mit Reinhold Leinfelder im Deutschlandfunk (5.6.2013, 11:35) anlässlich der Gutachtenübergabe zum Nachhören.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Erinnerung: Buchrally am 31.5. in Berlin

Wir stellen unseren Comic nochmals in Berlin vor, diesmal im Zuge der Veranstaltung 24 Stunden Buch am 31.5.2013  um 15:00 im Hörsaal 201 im Museum für Naturkunde Berlin. Vielleicht dürfen wir Sie begrüßen?


>> Näheres zur Buchrally

>> Gesamtprogramm von 24 Stunden Buch (pdf)

Dienstag, 28. Mai 2013

I'm A Climate Scientist - Musikvideo

Cooles Musikvideo  gegen die vielen Klimaskeptiker in den Medien und der Politik (das ist derzeit ja mal wieder ein besonders heißes Thema), viel Spaß!



In Soundcloud gibt es auch die Instrumentalversion

Lyrics:


Dienstag, 21. Mai 2013

Noch eine Rezension...

aus dem WBGU-Comic, gezeichnet von Iris Ugurel
© Jacoby & Stuart, 2013
Gestern gab es nochmals eine umfassende Rezension zum Buch, diesmal im Deutschlandradio Kultur. Diese (v.a. in der Original-Ton-Version) insgesamt sehr positive Rezension meint aber doch, dass nicht nur die (sehr gelobten) Illustrationen, sondern auch unsere Texte eher im "richtigen" Comic-Format hätten sein sollen, also viel einfacher.

Wir haben die Texte aber bewusst nicht zu sehr vereinfachen wollen (obwohl die Reduktion von 420 Textseiten auf Sprechblasen schon eine große Kürzung darstellt), damit wir nicht unzulässig simplifizieren. Für Meinungen dazu sind wir aber immer dankbar, wir wollen ja selbst dazulernen.  Vergleichen Sie auch gerne selbst mit anderen Rezensionen, die in deutlich andere Richtung gehen. Besonders freuen wir uns natürlich auch uns auch an Ihrer Beteiligung zur anonymen Online-Umfrage.



>> Die Deutschlandradio-Rezension zum Nachhören


Und in Kurzform zum Nachlesen (deutlich kritscher als im gesendeten Beitrag).

Das Fazit hier: "Mit ihren Beispielen - wie dezentrale Energiesysteme oder Nachbarschaftsgärten in der Stadt - wollen die Buchmacher Mut machen und zeigen, dass neue Wege bereits erfolgreich beschritten werden. Und so werden bei aller Wissenschaftlichkeit auch die Leser direkt einbezogen. Das letzte Kapitel heißt dann auch: "Die Politik schafft das nicht allein". Der größtenteils gelungene Versuch, in klaren, einfachen Bildern möglichst vielen Menschen das Thema Klima nahezubringen, ist dann auch ein erster richtiger Schritt in diese Richtung."



Mehr Mobiltelefone als Toiletten


Ressourcen- und Recyclingproblem Mobiltelefone,
aus dem WBGU-Comic, S. 30, © Jacoby & Stuart 2013


Weltweit gibt es inzwischen 7 Milliarden Menschen, aber auch 6,4 Milliarden Mobilfunkanschlüsse. Wohin all die gebrauchten Handys gelangen, nachdem sie gegen neue ausgetauscht sind, ist nach wie vor völlig unklar. In Deutschland liegen bis zu 86 Millionen alter Handys in den Schubladen. Für ein Handy werden mehr als 60 verschiedene Rohstoffe verwendet. Die Recyclingquote ist weltweit sehr niedrig. Und noch eine Zahl: nur 4,5 der 7 Milliarden Menschen haben Zugang zu Toiletten, also weniger Toiletten- als Handynutzer....
Im WBGU-Comic ist das Thema Ressourcenverbrauch und fehlendes Recycling bei Mobiltelefonen auf S. 30 behandelt (siehe Abbildung), Reinhold Leinfelder erläutert dieses Kapitel. Übrigens positioniert sich der WBGU hier auch klar gegen das Fracking, aus ähnlichen Gründen: Ressourcenverbrauch (hier zur Gewinnung von Gas) bei fehlendem Recycling und unklarer Endlagerung dieser Abfälle.

Fazit: Nix gegen Handys und Smartphones, sie fördern Kommunikation, Wissensaustausch, Partizipation und Transparenz, also alles, was wir für die Große Transformation brauchen, aber muss es immer das allerneueste Modell sein, gerade wenn man weiß dass die Herstellung von Mobiltelefonen bislang ökologisch sehr belastend ist und kaum recycelt wird (dazu gibt es im Comic auch auf S. 114 im Kap. von Claus Leggewie nochmals einen Aufruf zur Verantwortung jedes einzelnen).



Hier noch drei Links zum Thema:

>> Rohstoffe und der Lebenszyklus eines Handys (Die Rohstoff-Expedition) (mit Arbeitsmaterialien für Schulen)

>>  Ein Netzwerk für die nachhaltige Nutzung von Mobiltelefonen

>>  More people have cell phones than toilets (Time-Magazine)





Montag, 20. Mai 2013

Chapter 1 in English

Our publisher is now planning an english version of the book. Tenative title: "The Great Transformation. Climate Change - Can we beat the heat?" Chap. 1 is already available in English.

From Chap. 1, WBGU-Comic. Illustration Robert Nippoldt
©  Jacoby&Stuart Publisher, Berlin
The progressing climate change cannot be denied. If our societies are supposed to function smoothly in fifty years’ time, we have to learn and practice sustainable living and management. For this purpose scientists, politicans and citizens need to act jointly. This book illustrates the central ideas in the form of a comic. After all, everybody needs to know a thing or two about what can be done easily to stop the climate change! ..... (read more)




Montag, 13. Mai 2013

Ihh!!! oder mhmm?? Insekten als Proteinquelle

Wir hatten sogar eine ganze Doppelseite im WBGU-Comic dafür gestaltet: Insekten als Proteinquelle! Das ist übrigens eine Empfehlung der Vereinten Nationen. Jörg Hartmann setzte dies für uns zeichnerisch um.

Insektenessen - die UN-Empfehlung im WBGU-Comic

So langsam kommt das Thema auch in den Medien an. Vor wenigen Tagen berichtete Spiegel Online unter dem Titel "Insektenmenü vom Sternekoch: Würmerquiche und Grillenauflauf" darüber.  Heute (am 13.5.2013) berichtet die Süddeutsche.de: "Empfehlung der UN. Esst Insekten!" Warum eigentlich nicht?  Garnelen und Heuschrecken sind verwandte Tiergruppen, Krebstiere und Insekten gehören beide zu den Gliederfüßern. Also, auf zu neuen Geschmacksufern!


Donnerstag, 9. Mai 2013

Jürgen Schmid verstorben

Unfassbar. Jürgen Schmid, WBGU-Urgestein, ist völlig unerwartet verstorben. Wir trauern um einen faszinierenden, blitzgescheiten, liebenswerten und immer fröhlichen Menschen. Die Mitarbeit am WBGU-Comic hat ihm ebenfalls sehr viel Freude bereitet und er hat es sich nicht nehmen lassen, bei der Buchvorstellung im Deutschen Theater sein Kapitel selbst vorzustellen. Alle, die dabei waren, und alle anderen, die mit ihm zusammenarbeiten durften, wissen welchen Verlust wir hier hinnehmen müssen.


Prof. Dr. Jürgen Schmid stellt sein Graphic Interview im WBGU-Comic vor.
Deutsches Theater Berlin, 1. März 2013

Montag, 22. April 2013

Klima-Buchtipp des Monats Mai 2013

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur  hat für den Monat Mai 2013 den WBGU-Comic als »Klima-Buchtipp des Monats« ausgewählt:

Empfehlung der Akademie: Neun Wissenschaftler aus den verschiedensten Bereichen treffen in dieser Graphic-Novel, nicht nur als Autoren, sondern auch als Protagonisten aufeinander, und informieren den (jungen) Leser über die Ursachen und Folgen des Klimawandels. Doch nicht die zukünftigen Ausmaße sondern vielmehr der Lösungsansatz, der schon im Untertitel »wie wir die Kurve kriegen« angedeutet wird, soll uns erreichen und zu einem bewussteren Handeln anregen.
 Ein brisantes Thema wird in einem dafür ungewöhnlichen Format aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet!

>> Pressemitteilung der Akademie (pdf)

Donnerstag, 4. April 2013

Themenvertiefung - Lehrmaterialien

Aktuell (Stand 5.12.2013): unsere Lehrerhandreichungen zum Buch (produziert von Claudia Zea-Schmidt und Alexandra Hamann, in Kooperation mit weiteren) sind nun auf dem Bildungsserver des Landes Berlin als Online-Version verfügbar: 
http://www.berlin.de/sen/bildung/ganzheitliche-bildung/globale-entwicklung/  (Lernen in globalen Zusammenhängen. Die große Transformation. Jahrgangsstufen 9 und 10)

Aus den Lehrerhandreichungen zum Transformationscomic


Der Transformationscomic enthält bereits vertiefende Literaturangaben für diejenigen, die sich weiter informieren wollen oder die Themen weiter aufarbeiten wollen. Wir haben nun weitere Online-Ressourcen speziell für Lehrerinnen und Lehrer zusammengetragen. Die Ressourcen sind überwiegend für die jeweiligen Buchkapitel zusammengefasst, etliches davon ist jedoch weit übergreifend.

Wir hoffen, dass diese Liste hilfreich ist. Wir werden sie weiter ergänzen.
Gerne können Sie uns auch geeignete weitere online-Ressourcen zur Kenntnis geben unter kontakt@die-grosse-transformation.de. Vielen Dank.


Allgemein:

Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde
>> Forscher – Das Magazin für Neugierige


Forschungsbörse - Wissenschaft aus erster Hand
Holen Sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bundesweit in die Klassenzimmer.
>> Experten aus der Energieforschung und Nachhaltigkeitsexperten können angefragt werden.


Bildung für nachhaltige Entwicklung
Weltdekade der Vereinten Nationen 2005 – 2014
>> Allgemeine Information
>> Hintergrundinformationen für den Bereich Schule
>> Lehrmaterialien

Umwelt im Unterricht
Der >> Bildungsservice des Bundesumweltministeriums bietet Materialien für den Unterricht, aktuelle Informationen, Aktionen sowie Hinweise für Schulen und Bildungseinrichtungen.

Mittwoch, 3. April 2013

Review in New Books in German

Überaus erfreulich: der WBGU-Comic ist in New Books in German (Spring 2013, Issue 33) gelistet. Wir sind hier in einer exklusiven Auswahl von nur 29 deutschen Büchern, die mit besonderem Nachdruck – und mithilfe der Goethe-Institute in den verschiedenen Ländern – englischsprachigen Verlagen auf der ganzen Welt ans Herz gelegt werden. Für alle am Buch Beteiligten ist es eine große Ehre, aus der Riesenmasse an Neuerscheinungen ausgewählt zu werden und in diesem Katalog vertreten zu sein. .
Die Buchbesprechung findet sich auch auf der Webseite von NBG.

Für Interessierte: Das Goethe-Institut stellt New Books in German folgendermaßen vor:
"Die Rezensionszeitschrift „New Books in German“ stellt zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst herausragende Neuerscheinungen des deutschsprachigen Buchmarktes aus den Kategorien Belletristik, Kinder- und Jugendliteratur und modernes Sachbuch vor und zeigt deutschsprachige Literaturtrends auf. Sie erscheint in englischer Sprache vorwiegend für den amerikanischen und englischen Buchhandels- und Verlagsmarkt. ... Das Goethe-Institut Italien trifft für jede Ausgabe eine Auswahl aus dem Angebot im Bereich Belletristik." (> Quelle)

Die Webseite von NBG stellt sich so vor: "New Books in German is a twice yearly journal aimed at busy editors in the UK, the USA, and increasingly those in other countries, who would like to publish more translations but would also appreciate independent help in finding the right titles from among the thousands published each year in the German language: the Spring Issue is published in time for the London Book Fair, while the Autumn issue appears at the time of the Frankfurt Book Fair.In addition, the journal is sent to translators, to literary critics, to booksellers, to German departments in universities, to libraries and to others who have expressed interest in reading German-language literature. More than four thousand five hundred copies of the journal are distributed throughout the world from the central mailing list in London as well as by the Goethe-Institut, the Austrian, German and Swiss Embassies, the International Division of the Frankfurt Book Fair and the German Book Office in New York.  .... " (>> weiterlesen)







Sonntag, 24. März 2013

Buchauszug in GEO iPad 4/13

Buchauszug in GEO 4/2013
 
Das GEO-Magazin stellt in seiner 4/13-Ausgabe den WBGU-Comic in seinem GEOSKOP vor. Die iPad-Version des GEO-Magazin 4/13 druckt zusätzlich als Leseprobe Kap. 1 des Buchs vollständig ab (12 Seiten).

Dienstag, 19. März 2013

Umweltbuch des Monats

Auszeichung des WBGU-Transformation-Comics als "Umweltbuch des Monats", März 2013. 




Die Auszeichnung vergibt die Deutsche Umweltstiftung gemeinsam mit der Redaktion des Jahrbuchs Ökologie. Das ganze Buchteam fühlt sich sehr geehrt und freut sich über diese Auszeichnung.

Eine Rezension sowie näheres zur Auszeichnung finden Sie im gerade erschienenen Newsletter 3/13 der DUS (S. 6): http://www.deutscheumweltstiftung.de/newsletter/dus_newsletter_13_03.pdf  oder in der  > offiziellen Pressemeldung.

Freitag, 8. März 2013

Leipziger Buchmesse



Der WBGU-Comic wird auch auf der Leipziger Buchmesse präsentiert werden. Unser Verlag Jacoby & Stuart hat den Stand B207 in Halle 4.

> Anfragemöglichkeit zur Buchmesse an den Verlag
> Lageplan Buchmesse
> Webseite der Leipziger Buchmesse

Montag, 4. März 2013

Buchpräsentation im Deutschen Theater Berlin

Am 1.3.2013 um 12.30 war es im "Saal" des Deutschen Theaters Berlin soweit: wir präsentierten Ihnen den Transformations-Comic in einem schönen Rahmen. Nachfolgend finden Sie einige Impressionen (incl. Ergänzung vom 8.3.2013)

MinDir. Wilfried Kraus, Leiter der Unterabteilung Nachhaltigkeit, Klima, Energie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erläuterte, warum das Ministerium das Projekt unterstützt hat. Foto Dr. Johannes Schmidt
Verlagsleiter Dr. Edmund Jacoby berichtete, wie die beiden Herausgeberinnen mit einer spannenden Idee bei ihm  hereinschneiten und wie es dann von der Idee zur Realisierung kam. Foto Dr. Johannes Schmidt
Prof. Dr. Reinhold Leinfelder, der dritte Herausgeber des Buchs, aber auch einer der Beiratsmitglieder des WBGU und damit selbst Protagonist im Buch präsentierte Stil, Rahmengeschichte, Merkmale und Herausforderungen bei der Bucherstellung. Foto Dr. Johannes Schmidt
Die WBGU-Comic-Helden Prof. Dr. Stefan Rahmstorf (hier beim Sprechen) und Prof. Dr. Jürgen Schmid (hier links hinter S. Rahmstorf sitzend) erläuteten ihre Kapitel selbst. Foto Dr. Johannes Schmidt


Freitag, 1. März 2013

Die ersten Bücher

Am 1.3. war die  Buchvorstellung in Berlin. Ein kleiner Bericht folgt demnächst.



Donnerstag, 14. Februar 2013

Neue Materialien und Infos



Neuigkeiten: Viele Seiten dieser Webseite wurden ergänzt, so gibt es nun neben einem Trailer viel mehr Vorschaubilder zum Buch unter der Rubrik Buchinformation sowie auch beim neuen Menupunkt Pressematerialien.

Daneben finden Sie einen Artikel zu Aufgaben, Wahrnehmung, Kritik und Erfolgen des WBGU.

Weiterhin erläutern wir, wie das Buch in ein wissenschaftliches Kommunikationsprojekt eingebettet ist.

Daneben erfahren Sie nun mehr über die Herausgeber, die Illustratoren und den Verlag.

Freitag, 8. Februar 2013

Trailer zum WBGU-Comic

Pünktlich zur Berlinale 2013 erschien den Trailer zu unserem WBGU-Comic "Die Große Transformation. Klima - Kriegen wir die Kurve".



Mehr zum Buch finden Sie auf den Seiten Buchinformation sowie vielen weiteren Seiten dieses Blogs.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Forschungsprojekt



Update 1.12.2015 / 15.1.2017: Wissenschaftliche Publikationen zum WBGU-Transformationscomic:

Eigene Arbeiten über den Comic (Evaluierung):

Leinfelder, R. (2014, coord.): Abschlussbericht zum BMBF-geförderten Projekt: „Das WBGU-Transformations-Gutachten als Wissenschaftscomic: Ein Kommunikationsprojekt zu alternativen Wissenstransferansätzen für komplexe Zukunftsthemen“ (Projekt-Nr. FKZ 01WJ1213).- 67 S. (Teil 1, Bericht) + 192 S. (Teil 2: Anlagen 1-12) + Teil 3 (Anlage 13, Transformationscomic, siehe Hamann et al. 2013) (unveröffentlichter Projektbericht)
Für registrierte Researchgate-Mitglieder: Teil 1, Teil 2 

Leinfelder, R. (2014): Das WBGU-Transformations-Gutachten als Wissenschaftscomic: Ein Kommunikationsprojekt zu alternativen Wissenstransferansätzen für komplexe Zukunftsthemen – Ergebnisübersicht.- 8 S., SciLogs – Der Anthropozäniker (Spektrum der Wissenschaft). 
http://www.scilogs.de/der-anthropozaeniker/trafocomicprojekt bzw. http://doi.org/10.13140/2.1.1973.0728

Eingereichtes Update: Leinfelder, R. & Hamann, R. (2016, im Druck): Das WBGU-Transformations-gutachten als Sachcomic – 
ein neuer Wissenstransferansatz für komplexe Zukunftsthemen? - In: Heydenreich, C. (Hg): Comics & Naturwissenschaften, Bachmann-Verlag. ISBN 978-3-941030-47-3 > Verlagswebseite

siehe auch:

Leinfelder, R., Hamann, A. & Kirstein, J. (2015): Wissenschaftliche Sachcomics: Multimodale Bildsprache, partizipative Wissensgenerierung und raumzeitliche Gestaltungsmöglichkeiten.- in: Bredekamp, H. & Schäffner, W. (Hrsg.)(2015): Haare hören, Strukturen wissen, Räume agieren. Berichte aus dem Interdisziplinären Labor Bild-Wissen-Gestaltung, S. 45-59, Bielefeld (transcript-Verlag); ISBN 978-3-8376-3272-9
open access online-Version des gesamten Buches siehe http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3272-9/haare-hoeren-strukturen-wissen-raeume-agieren

Beforschung des Comics durch andere:

Hollerweger, Elisabeth & Stemmann, Anna (2014): Wenn möglich, bitte wenden : Klimawandel als Makrothema einer Bildung für nachhaltige Entwicklung im medienintegrativen Deutschunterricht am Beispiel des Comics 'Die große Transformation'. In: Petra Josting & Ricarda Dreier (Hrg.): Lesefutter für Groß und Klein : Kinder- und Jugendliteratur nach 2000 und literarisches Lernen im medien-integrativen Deutschunterricht, S. 169-177. München: kopaed, 2014. (kjl&m 14. extra), ISBN 978-3-86736-182-8 http://www.kopaed.de/kopaedshop/index.php?pg&pid=911

Sabban, Annette (2015): Vom wissenschaftlichen Gutachten zum Sachcomic: Strategien der Popularisierung und der Adaption in Die Große Transformation. Klima - Kriegen wir die Kurve? - In: Mälzer, N. (Hg): Comics - Übersetzungen und Adaptionen, S. 321-335, Frank & Timme, Berlin, ISBN 978-3-7329-0131-9 (> Blick in den Artikel via google books)

Zemanek, Evi (2016): "Climate change is real." - "Kriegen wir die Kurve?" - "Je n'y crois pas". Wissenspopularisierung und Appell im deutschen, englischen und französischen Sachcomic zum Klimawandel. In: Literatur und Ökologie. Neue literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven, hg. v. Christiane Solte-Gresser u. Claudia Schmitt, Aesthesis-Verlag, Bielefeld, ISBN 978-3-8498-1102-0 (erscheint Ende 2016 / Anfang 2017, siehe hier).

siehe auch: Packard, Stephan  (2014): Wie können Comics politisch sein? Aus Politik und Zeitgeschichte, 33/34 (2014), Bundeszentrale für Politische Bildung.  > Online-Version

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Unser WBGU-Comic ist wesentlicher Teil eines wissenschaftlichen Projektes. Es nennt sich etwas sperrig:

Das WBGU-Transformations-Gutachten als Wissenschaftscomic: Ein Kommunikationsprojekt zu alternativen Wissenstransferansätzen für komplexe Zukunftsthemen

Ein nachhaltiger Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2012 „Zukunftsprojekt Erde“


Projektposter auf dem 6. Forum Wissenschaftskommunikation, Karlsruhe, Nov. 2013


Worum geht es uns?

So stand das in etwa im Forschungsantrag: 

Die großen Herausforderungen der Gesellschaften sind heute überaus komplexer Natur und daher nicht mehr sektoral, sondern nur basierend auf inter- und transdisziplinärer systemischer Forschung analysierbar. Erarbeitete Lösungsvorschläge können ebenfalls nicht top-down umgesetzt werden, sondern erfordern breiten gesellschaftlichen Dialog und Konsens. Um dies zu ermöglichen, müssen wissenschaftliche Ergebnisse und wissenschaftspolitische Empfehlungen weithin nicht nur bekannt, sondern auch legitimiert werden. Dies stellt eine neue Herausforderung für die Wissenstransfersysteme dar, sowohl für schulische Bildung  als auch außerschulische Weiterbildung.

Ein in der Jugend und Erwachsenenwelt wieder neu reflektiertes Medium sind Cartoons, auch graphic novels genannt. Cartoons waren in Form von Karikaturen schon immer ein probates Mittel, um politische Sachverhalte in Zeitungen oder Zeitschriften zuzuspitzen. Auch schwierige klassische Literatur wird bereits als graphic novel aufbereitet, etwa von Suhrkamp oder Süddeutsche Verlag.
Als Medium zum Transport wissenschaftlicher Inhalte sind sie bislang in Deutschland jedoch nur wenig genutzt worden. Meist umfasst diese angeblich „kindgerechte“ Umsetzung einfache Inhalte für Vor- und Grundschulalter. In der Jugend- und Erwachsenenbildung galt dies bislang jedoch eher als ungeeignet, da nicht seriös genug.

Im Projekt soll anhand der Inhalte des überaus gesellschaftsrelevanten aktuellen Transformationsgutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen  zum ersten Mal ein wissenschaftliches Politikberatungsgutachten als Comic umgesetzt werden, um die wesentlichen Ergebnisse einem möglichst breiten Publikum zu kommunizieren. Wir setzen dabei insbesondere auf Authentifizierung durch Personifizierung und wollen die Beiratsmitglieder und die Inhalte daher in dem in Buchform gestalteten Comic mit Hilfe „Graphic Interviews“ darstellen.

Darstellung der bisherigen Forschungsergebnisse zum Comic durch Reinhold Leinfelder auf dem
Forum Wissenschaftskommunikation Karlsruhe, Nov. 2013


Wir wollen dann anhand des Comic- Buchs in begleitender Forschung untersuchen, inwieweit die Form des Comic bzw. des gezeichneten Journalismus tatsächlich geeignet ist, komplexe Sachverhalte auch in geeigneter Weise zu vermitteln. Dies ist bisher noch kaum wissenschaftlich analysiert worden. Hierzu soll die Rezeption und Eignung des Buchs durch geeignete empirische Untersuchungen erfasst und bewertet werden.  Wir arbeiten dazu mit Didaktikern zusammen ,  haben Masterarbeiten vergeben, gehen in Schulen, interviewen Spezialisten für Zukunftsthemen , die werten Medienberichte aus und gaben insbesondere auch jedem Leser und jeder Leserin die Möglichkeit , an einer online-Umfrage (seit 3.11.2013 beendet) teilzunehmen.

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Freien Universität Berlin gefördert, es ist in die Arbeitsgruppe Anthropozänforschung der FU integriert und wird an der FU sowie mit vielen Kooperationspartnern (Didaktik der Biologie der Humboldt-Universität zu Berlin, Exzellencluster Bild-Wissen-Gestaltung Berlin, Rachel Carson Center München, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin uvm.) durchgeführt.  Die Federführung hat Prof. Dr. Reinhold Leinfelder.

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10.5.2014: Zwischenzeitlich ist das Forschungsprojekt abgeschlossen und der Forschungsbericht intern erstellt. Publikationen werden derzeit vorbereitet. Eine Übersichtspublikation zur Ergebnislage ist bereits online verfügbar. Nachfolgend finden Sie das Quintessenz-Kapitel daraus:

Aus: Leinfelder, R. (2014): Das WBGU-Transformations-Gutachten als Wissenschaftscomic: Ein Kommunikationsprojekt zu alternativen Wissenstransferansätzen für  komplexe Zukunftsthemen – Ergebnisübersicht.- 8 S., SciLogs – Der Anthropozäniker (Spektrum der Wissenschaft). 
http://www.scilogs.de/der-anthropozaeniker/trafocomicprojekt  bzw.
http://doi.org/10.13140/2.1.1973.0728

Nachtrag vom März 2015: Mehr zu Forschung rund um unsere Comicprojekte:
Leinfelder, R., Hamann, A. & Kirstein, J. (2015 in press): Wissenschaftliche Sachcomics: Multimodale Bildsprache, partizipative Wissensgenerierung und raumzeitliche Gestaltungsmöglichkeiten.- in: Bild Wissen Gestaltung (Hrsg.)(2015): Jahrestagung 2014 »Bild Wissen Gestaltung. Ein interdisziplinäres Labor« – Bilderwissen, Wissensstrukturen & Gestaltung als Synthese. Berlin. Online first version, http://doi.org/10.13140/2.1.3808.0800 

Die Quintessenz: Mission Accomplished?

Nicht nur Comics allgemein, sondern auch Sachcomics im Speziellen sind ein weites und noch nicht sehr gut erforschtes Feld, obwohl der Trend zur (Sach-)Comicforschung zunehmend ist (vgl. Dolle-Weinkauf 1990, McCloud 1993, Versaci 2001, Alves et al. 2007, Jacobs 2007, Yang 2008, Jüngst 2010, Hangartner et al. 2013, Mahrt et al. 2013). Jüngst (2010) empfiehlt, bei Sachthemen eindeutig erkennbare Genres einzuhalten, um den Leser bei seiner persönlichen Comicerfahrung abzuholen und nicht zu verwirren. Besonders komplexe Themen hält sie für nicht geeignet, um in Form von Sachcomics behandelt zu werden. In ihrer später vorgenommenen Bewertung des Transformationscomics hält Jüngst dieses Projekt jedoch dennoch für überaus geglückt (Jüngst 2013). Damit revidiert die ausgewiesene Sachcomic-Expertin in gewisser Weise ihre eigene frühere Einschätzung, da der Transformationscomic ja ein sehr komplexes Thema behandelt. Um diese hohe Komplexität übersichtlich zu gestalten,  war es also auch rückwirkend betrachtet sehr sinnvoll, die generelle Gliederung des zugrundeliegenden Gutachtens zu durchbrechen und strikt in historische Einleitung, ein Übersichtskapitel, die Problemanalyse-Kapitel, ein Mutmacher-Kapitel, und mehrere Lösungsansatz-Kapitel (Technologie, Globale Kooperation, Finanzierung, Politik) sowie ein finales, gesellschaftliches Involvementkapitel klar zu differenzieren. Einige Leser bzw. Testpersonen vermissten allerdings comic-typischere Narrative. Auch die Personalisierung und die Authentifizierung erscheinen geglückt, wenn auch einige wenige Befragte dies anders sahen. Insgesamt zeigen alle Umfrageergebnisse und Diskussionen nicht nur mit Lesern, sondern auch mit Wissenschaftlern und Comic-Spezialisten, dass hier Meinungen und Einschätzungen doch sehr weit divergieren können. So sind viele von den geschilderten Arbeitsumgebungen der Protagonisten angetan, einige halten dies für eher langweilig. Die Illustrationen und Umsetzungen der Infografiken halten viele für sehr gelungen, einige wenige kritisieren sie. Emotionale Zugänge sind vorhanden, etliche finden sie zu gering entwickelt, anderen sind sie bereits zu stark und damit manipulativen Charakters. Die meisten halten die Verkürzung der Texte auf Sprechblasen und kurze Kastentexte für gelungen und beurteilen die Texte als sachlich, jedoch gut verständlich. Manchen sind sie zu komplex, einigen zu langweilig.

Da kein Buch, sei es Sachbuch oder Prosa nur Gefallen finden kann und da bei grafischen Formaten die Meinungen gerne noch weiter auseinandergehen, ist wegen der doch deutlich überwiegend positiven Kritik und Einschätzung aller befragten, rezensierenden oder wissenschaftlich (etwa im Rahmen von Masterarbeiten) daran arbeitenden Personen das Projekt aus unserer Sicht als insgesamt sehr erfolgreich anzusehen. Ein Vorbehalt gilt jedoch weiterhin. Auch insgesamt sehr positiv einschätzende Personen, wie etwa die Studierenden der Geographie oder die am Projektunterricht beteiligten Schüler sahen die Inhalte zwar richtig und verständlich wiedergegeben, die Lektüre zum Denken anregend und Mut auf Beteiligung machend. Dennoch meinten etliche dieser Personen bei entsprechenden Fragen auch, dass Comics allgemein zu „flach“ oder zu „unseriös“ seien, was die Geschichte der Sachcomics sowie ihre aktuelle Vielfalt verkennt und wohl teilweise deutschlandspezifisch ist, da Deutschland etwa im Unterschied zu den USA, Frankreich oder Japan über eine nur mäßig ausgeprägte Comic-Kultur verfügt. Obwohl Jüngst (2013) meint, der Transformationscomic „widerlegt sehr schön die ad nauseam wiedergekäute These, dass Comics Analphabetenliteratur seien“, sitzt das entsprechende Vorurteil dennoch weiterhin bei vielen weiterhin tief. Gefördert werden kann der Eindruck auch dadurch, dass etliche sehr interessante Sachcomics, etwa zum Thema Plastikmüll in den Ozeanen zwar künstlerisch wertvoll sind und auch konkrete hilfreiche Problembeschreibungen liefern, jedoch hohe Anteile an fiktionalen Elementen beinhalten, in dem sie etwa „echte“ Superheroes (z.B. Harris & Morazzo 2013) oder fiktionale Technologien wie die eines auf Plastik spezialisierten Magneten, welcher Plastik aus dem Meer ziehen kann, darstellen (Klobouk 2012).
Darüber hinaus erinnern sich die meisten Leser an viele fiktionale klassische Unterhaltungscomics, in denen Wissenschaftsintegration ohne Wahrheitsanspruch verwendet wurde oder wird. Zu nennen wären hier etwa Daniel Düsentrieb aus den Donald Duck-Comics, Superman, Batman und ähnliche Superheldengeschichten, aber auch das gesamte Science-Fiction Comic Genre.
In diesem Kontext - und unterstützt durch alle erarbeiteten Ergebnisse - sind wir in Anlehnung, aber auch Modifikation der Thesen von Jüngst (2010) sowie der Kriterien zur Erstellung journalistischer Comics von Plank (2013) der mit diesem Projekt begründeten Ansicht, dass die Vermittlung komplexer, zukunftsrelevanter Wissenschaftsthemen in Verbindung mit transdisziplinären Elementen, wie Handlungsempfehlungen, darunter auch Empfehlungen zur Werteveränderung gelingen kann, wenn
  • fiktionale Elemente vermieden bzw. bestenfalls als Gimmicks oder sich eher zurücknehmende Sidekicks verwendet werden,
  • die Ansprüche an Authentizität und Dokumentation ähnlich hoch wie bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen und mindestens so hoch, wenn nicht höher als bei sehr gut recherchierten klassischen Medienartikeln sind,
  • die Texte dennoch leicht verständlich, jedoch nicht simplifizierend sind,
  • die Illustrationen ästhetisch, aber auch leicht erkennbar, mit einer klaren Tendenz zu realitätsnahen Darstellungen gestaltet werden,
  • Text und Bildsequenzen sich in geeigneten Fällen zwar komplementär verhalten können, gerade bei schwierigen Passagen sich jedoch eher gegenseitig stützend, also verstärkend verhalten sollten,
  • bei komplexen Sachcomics emotionale Elemente sowohl in Wort als insbesondere auch im Bild zwar verwendet werden sollten, insgesamt jedoch eher zurückhaltend einzusetzen sind,
  • der Leser nicht mit einer Situationsanalyse allein zurückgelassen wird, sondern konkrete Handlungsoptionen zumindest diskutiert werden und sich der Leser hierbei einbezogen fühlt.
Insgesamt kann auch aufgrund unserer Untersuchungen angenommen werden, dass die Behandlung komplexer Zukunftsthemen komplexes, vielschichtiges Lernen in der Schule befördern, sofern ein geeignetes Medium, wie etwa ein dem Transformationscomic entsprechender Sachcomic als Ausgangsmaterial verwendet wird. Nach Yang (2003) und weiteren Autoren ergeben sich gerade durch (Sach-) Comics Vorteile für die Bildung und Wissenskommunikation. So sind Comics
  • motivierend: positiver Zugang, Bildsprache ggf. tief im Menschen verwurzelt (Beispiele Trajansäule, Teppich von Bayeux, Altamira etc.)
  • visualisierend: „puts a human face on a given subject“ (Versaci 2001), baut eine persönliche, emotionale Verbindung zwischen Leser und Charakteren eines 
Comics. Erleichtert das Lesen uvm.
  • permanent: im Unterschied zu Film gibt der Leser die Geschwindigkeit des Vorankommens vor, hat Vor- und Rückschaumöglichkeiten, verordnet Zeit räumlich (McCloud 1993), „slow media“
  • intermediär: vermittelt zwischen Text und Bild, zwischen verschiedenen Disziplinen und Konzepten (z.B. Versaci 2001)
  • populär: überbrückt die Kluft zwischen Leben innerhalb und außerhalb der Schule (Morrison et al. 2002), erlaubt Schülern das Studium aktueller Lebensstile, Mythen und Werte (Brocka 1979)
Im Schulunterricht geht es um den Erwerb vielfältiger Kompetenzen, wie Kulturfähigkeiten (z.B. Schreiben, Lesen, Rechnen), Information (z.B. Verfügungswissen, Bildungswissen), handwerklichem Können (z.B. Spielen von Musikinstrumenten), sozialen Umgangsformen (z.B. sprachlicher Auseinandersetzung), aber auch von gefühlsmäßigen Einstellungen, grundsätzlichen Haltungen, Werten, Ich-Bewusstsein, Identität und Selbstwirksamkeit. Wir postulieren, dass die Behandlung des Transformationsthemas im Unterricht mit Hilfe des Transformationscomics sowie der Lehrerhandreichungen (insb. bei Verwendung der Design-Thinking-Methode, Plattner et al. 2009, Zea-Schmidt & Hamann 2013) den Erwerb multimodaler Fähigkeiten insgesamt unterstützen kann (vgl. auch Jacobs 2007). So könnten Kulturfähigkeiten etwa durch das Üben vom Umgang mit Visionen und Wahrscheinlichkeiten, Informationsfähigkeiten durch Einüben von vernetztem Wissen, handwerkliches Können durch gestalterische Fähigkeiten aus dem Projektunterricht und soziale, emotionale und normative Fähigkeiten durch eigene empirische Datenerfassung (z.B. in Interviews oder partizipativen Projekten), Rollenspiele, Entwicklung von Prototypen sowie Umsetzung von Projekten basierend auf dem Transformationscomic entwickelt und erweitert werden.

Das Projektteam:
Prof. Dr. Reinhold Leinfelder (Projektleitung), Alexandra Hamann, Claudia Zea-Schmidt; die Illustratoren Jörg Hartmann, Jörg Hülsmann, Iris Ugurel, Robert Nippoldt, Christine Goppel, Astrid Nippoldt; alle WBGU-Beiräte der 5. Berufungsperiode (1.11.2008-28.2.2013); Dr. Hauke Hellwig, Anneli Rost, die Masterarbeitsautoren Susanne Knorr, Robert Koch, Robert Reile; die Referendare Nicola Leu, Steffen Sladek, sowie viele weitere Beteiligte (siehe Leinfelder 2014).
Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Freie Universität Berlin durchgeführt. Die Erstellung der Lehrerhandreichungen wurde durch finanzielle Unterstützung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlins ermöglicht.
© R. Leinfelder 2014

 Den ganzen Artikel lesen (incl. der Kapitel Disseminationswege, Forschungsmethodik, Zusammenfassung der Ergebnisse und Empfehlungen,  Literaturverzeichnis sowie 6 Abbildungen): 
>> als pdf-Version 

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Einen Fachartikel speziell für die Verwendung unseres Comics im Deutschunterricht gibt es nun auch:

Hollerweger, Elisabeth & Stemmann, Anna (2014): Wenn möglich, bitte wenden : Klimawandel als Makrothema einer Bildung für nachhaltige Entwicklung im medienintegrativen Deutschunterricht am Beispiel des Comics 'Die große Transformation'. In: Petra Josting & Ricarda Dreier (Hrg.): Lesefutter für Groß und Klein : Kinder- und Jugendliteratur nach 2000 und literarisches Lernen im medien-integrativen Deutschunterricht, S. 169-177. München: kopaed, 2014. (kjl&m 14. extra)
http://www.kopaed.de/kopaedshop/index.php?pg&pid=911 

Update vom 1.12.2015: weitere wissenschaftliche Arbeiten zum Comic am Beginn dieser Seite.

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*Die  Online-Umfrage ist seit 3.11.2013 beendet. Zu den Ergebnissen siehe oben- zusätzlich freuen wir uns über Ihr persönliches Feedback an:   
   evaluierung(at)die-grosse-transformation.de